Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks
Kärcher hat seine Nachhaltigkeitsstrategie 2030 aufgestellt und setzt sich darin neue Ziele für eine verantwortungsvolle Zukunft. Die Strategie definiert Maßnahmen, die auf eine weitere Verringerung des ökologischen Fußabdrucks entlang der globalen Wertschöpfungskette abzielen und den Auf- und Ausbau von Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Zudem tritt das Familienunternehmen seit jeher für faire und sichere Arbeitsbedingungen ein und übernimmt soziale Verantwortung. Der entsprechende Fortschritt in diesen Bereichen soll durch Transparenz und Messbarkeit nachvollziehbar gemacht werden.
„Eine nachhaltige Entwicklung ist bei Kärcher entlang der gesamten Wertschöpfung verankert”, erklärt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. „In den letzten Jahren konnten wir bereits große Fortschritte erreichen und dabei einige Ziele wie das der Emissionsreduktion sogar übertreffen. Mit unseren neuen Zielen bis 2030 fordern wir uns jetzt konsequent weiter heraus.”
Die Maßnahmen umfassen konkrete Schritte in vier Bereichen:
- Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat bereits offiziell bestätigt, dass die von Kärcher gesteckten kurzfristigen Emissionsreduktionsziele dazu beitragen werden, das übergeordnete globale Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu unterstützen. Sie stehen damit im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Der nächste Schritt besteht darin, einen umfassenden Klimaübergangsplan aufzustellen, der den Weg zu Netto Null-Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ebnen soll. Eine zentrale Maßnahme zur Dekarbonisierung ist die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen in Form von Solarenergie (Eigen- und Fremderzeugung) sowieaus Wasser- und Windkraft.
Ganz besonders rückt ab sofort die Einsparung von indirekten Emissionen, die durch eingekaufte Waren und Dienstleistungen und bei der Anwendung der verkauften Produkte verursacht werden (Scope 3), in den Fokus. Kärcher will diese Emissionen bis 2030 gegenüber 2022 um 51,6 Prozent je tausend Euro Wertschöpfung senken. Dafür plant das Unternehmen, eng mit seinen Lieferanten zusammenzuarbeiten und Treibhausgas-Emissionen aus eingekauften Gütern um 15 Prozent pro tausend Euro Bruttoumsatz zu reduzieren. Bereits im Rahmen der Vorgängerstrategie konnte bis 2024 eine signifikante Reduktion des direkten Treibhausgas-Fußabdrucks (Scope 1 und 2) aller Produktionsund Logistikstandorte weltweit um 42 Prozent gegenüber 2020 erzielt werden. Diesen Wert gilt es nun jedes Jahr aufs neue stabil zu halten, da er bis 2030 Teil der langfristigen Ziele von Kärcher ist. - Förderung der Kreislaufwirtschaft
Bei der Herstellung seiner Produkte und deren Verpackung setzt Kärcher bereits vermehrt auf nachwachsende und kreislauffähige Materialien sowie Kunststoff-Rezyklat – dieser Anteil soll nun noch weiter steigen. Darüber hinaus soll die Lebensdauer von Produkten verlängert und deren Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit verbessert werden. Das Unternehmen strebt zudem an, den Gesamtanteil von Recyclingkunststoffen in der Produktherstellung auf 15 Prozent zu erhöhen und bis 2030 wird die Anzahl der in den Vertriebsorganisationen angebotenen zirkulären Geschäftsmodelle, beispielsweise Miet- und Wiederaufbereitungsoptionen, gegenüber 2025 um 90 Prozent erhöht. - Übernahme von Verantwortung
Kärcher tritt entschlossen für faire, sichere und verantwortungsbewusste Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette ein. Das Familienunternehmen arbeitet nur mit Lieferanten zusammen, die seine Vorgaben zum Schutz von Menschenrechten und der Umwelt erfüllen und stellt sicher, dass alle eigenen Mitarbeitenden weltweit einen nach den Standards der Internationalen Arbeitsorganisation fairen und existenzsichernden Lohn erhalten. Darüber hinaus wird die Belegschaftaktiv in die Nachhaltigkeitsbemühungen eingebunden. - Erhöhung der Transparenz
Mithilfe der systematischen Erhebung von ESG-Daten wird der Fortschritt messbar und transparent, was die Nachhaltigkeitsperformance kontinuierlich verbessert. Nachhaltigkeitsaspekte sollen in sämtliche Entscheidungsprozesse einfließen und zu einem Treiber für die langfristige Unternehmensentwicklung werden.
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Quelle: KÄRCHER